Sommercamp 2026

Sommercamp 2026: Exodus – Gott ist größer!

Das war das Thema unseres diesjährigen Sommercamps in Empfingen. Gemeinsam mit dem Stamm 610 aus Balingen bewohnten wir einen Campplatz direkt am Neckar, der uns von einem Bauern zur Verfügung gestellt worden war. Dieser Platz hatte mehrere Vorteile: An den Nachmittagen konnten wir im Neckar schwimmen, Kajak fahren, uns auf Traktorreifen treiben lassen und auf einer Holzpalette surfen. Außerdem befand sich in der Nähe der Fußballplatz mit Duschen, die wir benutzen durften. Was für ein Luxus!

Allerdings gab es auch ein paar Herausforderungen: Durch die lange Trockenheit war die Waldbrandgefahr ziemlich hoch, so dass wir nicht wie gewohnt die Feuerstellen an den Teamplätzen aufbauen durften. Ein vom Landratsamt genehmigtes Brandschutzkonzept sah vor, dass es einen einzigen großen, beaufsichtigten und mit Feuerlöschern ausgestatteten Feuertisch gab, an dem alle abends gemeinsam kochten. Auch die Vermehrung von Grasmilben war durch die Witterung begünstigt worden, so dass viele Kinder und Leiter von Stichen und Juckreiz geplagt wurden. Dadurch konnten wir die Geschichte Israels, die harte Arbeit in der Hitze und die 10 fürchterlichen Plagen sehr gut nachvollziehen. Und es war ein besonderer Moment, als wir dann am Ratslagerabend den Auszug aus Ägypten feierten – die Befreiung des Volkes durch Gott selbst!

Dass Gott nicht nur damals erfahrbar war, wurde vielen Pfadfindern auf ihrem 24-stündigen Hajk bewusst. Manche wurden vom Gewitter verschont, andere fanden einen sicheren Schlafplatz. Ein Leiter fand seine Brille im Dunkeln im Bachbett wieder, ein Team baute sein Tarp unter einem leuchtenden Regenbogen auf.

Als die Eltern am letzten Camptag kamen, um beim Abbau zu helfen gab es viel zu erzählen. Es war eine schöne Zeit gewesen und jeder von uns ist an den Herausforderungen wieder ein Stückchen gewachsen!

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