Männerhajk 2026

Am Samstag, den 31.10.2026, machten wir uns zu viert auf den Weg, um bei bestem Herbstwetter die Schwäbische Alb rund um die Uracher Wasserfälle zu erkunden. Vielleicht lag es am schlechten Wetter der vergangenen Woche oder am Termin zum Ende der Herbstferien – jedenfalls hatten sich nur vier Männer angemeldet. Die ließen sich davon aber nicht die Laune verderben und machten das Beste aus dem Hajk!

Nach einigen navigatorischen Anfangsschwierigkeiten trafen wir gegen 15 Uhr am Wanderparkplatz ein und machten uns auf den Weg. Leuchtendes Herbstlaub, verschlungene Pfade und strahlender Sonnenschein machten den Hajk zu einem Fest für die Sinne. Reini Gerster streute immer wieder Wissenswertes über den Wald ein, sodass wir auch intellektuell auf unsere Kosten kamen.

Unser Weg führte uns am Dettinger Flugplatz vorbei, wo wir mit einem tollen Ausblick über das Tal belohnt wurden. Anschließend ging es bergab durch die Höllenlöcher und weiter in Richtung unseres Schlafplatzes bei den Wasserfällen. Eine kurze, aber umso willkommenere Vesperpause an der Kapelle Güterstein gab uns die nötige Energie für die letzten Kilometer, die wir inzwischen in der Dämmerung zurücklegten. Ohne Taschenlampen warteten wir zunächst, bis sich unsere Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten. Gar nicht so einfach, auf diese Weise den Weg zu finden! Doch nach einer weiteren Stunde hatten wir es gegen 18 Uhr endlich geschafft.

Schnell prasselte ein Feuer, der Eintopf war gekocht und wir ließen es uns bei Gesprächen über Gott und die Welt gut gehen. Benaja hatte noch eine besondere Überraschung vorbereitet: Datteln im Speckmantel als Betthupferl – und gleichzeitig ein kulinarischer Abschluss zu Reinis 54. Lebensjahr! Am nächsten Morgen wurde der Geburtstag dann mit einem kleinen Kuchen gebührend gefeiert, den Dirk heimlich eingepackt hatte.

Mit einer warmen Portion Porridge im Magen machten wir uns auf den Rückweg. An der Hohen Warte genossen wir die Aussicht und hörten eine Andacht zu Psalm 27: „Der Herr ist mein Licht und mein Heil. Vor wem sollte ich mich fürchten?“ Spätestens nach unserem Herumtapsen im Dunkeln am Vorabend konnten wir ein wenig besser nachempfinden, was David damit ausdrückt.

Bei einem zünftigen Vesper kam schließlich auch die Sonne wieder hervor. Beschwingt machten wir uns an die letzten Kilometer zurück zum Auto.

Die Bilanz: Gut 24 Stunden in wunderschöner Natur, in toller Gemeinschaft, mit leckerem Essen und der Erfahrung, dass Gott uns den Weg weisen will und uns immer wieder mit seiner Schöpfung beschenkt.

Wir freuen uns schon auf den Männerhajk 2027!

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