Pfadfinder Herbsthajk 2026

Endlich Herbstferien! Und endlich wieder ein Pfadfinder-Herbsthajk!!!

Unser Ziel ist Horb, allerdings nicht zu Fuß, sondern mit dem Zug. Dort angekommen wartet schon die erste Herausforderung auf uns: Wir dürfen die Nacht im Gemeindehaus der VIA verbringen, aber der Weg dorthin ist steil und die Rucksäcke mit Gebäck und Proviant für zwei Tage schwer. Vom Horber Stammleiter werden wir herzlich begrüßt. Die Räume sind genau richtig für uns und der Tischkicker kommt sofort zum Einsatz. Nach einem leckeren Abendessen starten wir unsere „Cup-Challenge“ und haben viel Spaß bei den unterschiedlichen Becher-Spielen. Die Stimmung ist ausgelassen und es dauert seine Zeit, bis wir endlich in den Schlafsäcken zur Ruhe kommen. 

Am nächsten Morgen brechen wir als Jungs und Mädchen getrennt in Richtung Dießen auf. Der Himmel ist grau und die ersten Regentropfen kündigen sich an. An einem Haus erfragen wir einen gelben Sack, mit dessen Hilfe wir auch den letzten Rucksack regensicher machen können und so geht es weiter. Wie gut, dass sich gegen Mittag doch noch die Sonne zeigt. Wir genießen unser Vesper, den leuchtenden Herbstwald und die Gemeinschaft. 

Kurz vor Dießen treffen wir uns wieder und da nicht alle die dortige Burg besichtigen wollen, können wir unsere Rucksäcke im Tal bei den UNO-Spielern deponieren, während sich die andern auf den Weg in Richtung Hohen-Dießen machen. Unterwegs entdecken wir ein verrücktes Naturphänomen: An der Dießener Kalktuffrinne hat sich kein Bach in den Berg gegraben, sondern durch den Ausfall von Kalk hat sich eine Erhöhung gebildet, durch die Wasser fließt!

Kurz danach erreichen wir die Burg, von wo aus sich eine schöne Aussicht über die Umgebung bietet. 

Um 17 Uhr kommen wir am Grillplatz Bittelbronn an. Es geht ein kalter Wind und wir sind froh, als in der Grillstelle ein Feuer ein Gang kommt. Aber lange können wir die Wärme nicht genießen. Wir suchen im Wald nach windgeschützten Plätzen und bauen unsere Tarps auf – möglichst niedrig, damit sie dem Wind wenig Angriffsfläche bieten. Auf den Trangias köchelt rotes Linsencurry und als wir alle zusammen um den großen Tisch in der Schutzhütte sitzen, genießen wir die warme Mahlzeit in vollen Zügen. Nach ein paar Runden Werwolf läuten wir die Nachtruhe ein – oder sollten wir lieber NachtUNruhe sagen?! Es regnet und der Wind nimmt immer wieder an Fahrt auf. Aber unsere Tarps halten dem Wetter stand und die meisten Schlafsäcke sind warm genug, so dass wir doch etwas Kraft schöpfen konnten. 

Beim Frühstück feiern wir Geburtstag von einem Teamling der Polarfüchse. Regen und Wind haben kaum nachgelassen, aber die Aussicht auf unser trockenes Zuhause hilft uns tapfer den Rückweg nach Horb in Angriff zu nehmen. 

Ungläubig beäugen uns zwei Landwirte, als wir bei ihnen am Hof einen Halt einlegen: Die Schuhsohlen eines Koalas lösen sich immer weiter ab. Mit Klebeband und Schnüren versuchen wir sie zusammenzuflicken, damit sie die 8 km durchhalten. 

Sehr nass erreichen wir gegen 12 Uhr die Horber Bahnhofshalle. In der Stunde bis zur Abfahrt können wir nochmal ausgiebig vespern und Geburtstagskuchen essen. Wieder haben wir eine Herausforderung gemeistert, an die wir uns sicher noch oft erinnern werden!

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